FDP Sommertour führt zum Badehaus
von FDP Ortsverband Rödermark

Horrendes Defizit muss abgebaut werden , alle Optionen müssen auf den Tisch

Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour machten die liberalen Radfahrer auch halt am Badehaus. Bei bestem Sommerwetter referierten die FDP Stadtverordneten und Mitglieder der Betriebskommission vor Ort über die aktuelle Sach- und Finanzlage hinsichtlich des Sorgenkindes „Badehaus“. Seit Jahren schon kritisiert die FDP das horrende Defizit des Badehauses und fordert eine dringend notwendige, schonungslos offene Debatte über alle denkbaren Lösungsmöglichkeiten. „Wir können unmöglich“, so Partei- und Fraktionsvorsitzender Hans Gensert, „weiter ein Defizit von über 1 Millionen Euro pro Jahr schlichtweg als gegeben hinnehmen und den Kopf in den Sand stecken“. Nicht einmal 5 Jahre ist es her, dass den Stadtverordneten ein teuer eingekaufter (und mittlerweile erneut beauftragter) Gutachter Zahlen zum Badehausbetrieb vorgelegt hat, die - wie sich nun zeigt - fernab jeder Realität waren. Würden die damals als „worst case“ (schlimmster Planfall) genannten Verlußtzahlen heute aktuell praktisch vorliegen wäre das durchaus ein Anlass für einen kleinen kommunalpolitischen Luftsprung, denn das was heute schwarz auf weiß als Stand der Dinge zu lesen ist, ist extrem viel schlimmer, als der damals skizzierte schlechteste Fall.

Längst ist das Badehaus über die Schonfrist namens „Anlaufphase“ hinaus, die schlechten Zahlen werden mit schöner Regelmäßigkeit schlechter und von einer Besserung kann absehbar keine Rede sein. „Jeden Monat gehen“, führt der ebenfalls schon langjährige kritische Badehausbeaobachter Manfred Rädlein aus, „über 100.000€ an Steuergeld im Badehaus baden und es scheint niemanden außer der FDP sonderlich zu kümmern – ein unhaltbarer Zustand.“

Aus Sicht der FDP muss dringend das Badehaus in Gänze auf den Prüfstand und eine denkverbotsfreie Debatte über die Zukunft der Einrichtung muss folgen; angesichts eines Defizites von über 10.000.000€ im städtischen Haushalt darf es keine heiligen Kühe geben, es sei denn man ist bereit, vorsätzlich den zukünftigen Generationen jeglichen Handlungsspielraum zu nehmen und sich mit dem puren Schuldenmanagement zu Lasten der Bürger und Steuerzahler abzufinden. Nach der Sommerpause wird die FDP daher das Thema rechtzeitig vor der Haushaltsberatung mit verschiedenen Lösungsansätzen auf den Tisch bringen und eine öffentliche Debatte ohne verdeckte Karten einfordern. (tk)



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