FDP fordert zu einem Umdenken auf!
Die städtischen Wohnungen sollten nicht verkauft werden!
FDP Vorsitzender Hans Gensert: „Mit einem Verkauf der städtischen Wohnungen hat die Stadt Rödermark, keinerlei Einfluss mehr auf den städtischen Wohnungsmarkt. Wo ist die vielgepriesene Sozialkompetenz der Stadt wenn es um bezahlbaren Wohnraum in Rödermark geht? Das was gestern richtig war ist heute in Frage zu stellen. Die FDP war jahrelang sogar federführend in der Forderung nach einem Verkauf der städtischen Wohnungen. Es war sogar anderem ein Bestandteil eines Haushaltskonsolidierungskonzeptes. Wir wollten mit dem Erlös Verbindlichkeiten tilgen und die monatliche Zinsbelastung senken. Schlussendlich verkaufen wir damit nur unser Tafelsilber. Nach intensiver Beratung kommen wir heute zu einem anderen Ergebnis! Die Welt ändert sich und wir müssen uns mit ihr ändern!
Von allen Ländern der EU werden in Deutschland die wenigsten Wohnungen gebaut! Der Bestand von Sozialwohnungen ist inzwischen auf 1,8 Millionen gesunken. In den 70er Jahren waren es noch vier Millionen.
Arbeitslose und Geringverdiener finden immer schwerer eine bezahlbare Wohnung. Die Grenze der Belastbarkeit ist bei vielen Bürgern schon erreicht Für viele liegen diese „am Rande der Bezahlbarkeit“
Bei den Wohnungsämtern in Hessen sind über 40.000 Haushalte hessenweit als wohnungssuchend gemeldet. Gleichzeitig ist die Zahl der öffentlich geförderten Wohnungen im Bundesland so niedrig wie nie, so Gensert weiter.
Rödermark muss umdenken bevor es zu spät ist, die FDP ist bereit neue Wege zu gehen.
(HG)
Parteivorsitzender