„Mein Herz schlug sehr in Rödermark“
Im Rahmen ihrer letzten Vorstandssitzung verabschiedete die FDP Rödermark ihren Stadtrat Thomas Brammer-Türck, der sich nach fast vier Jahren aktiver Arbeit im Magistrat der Stadt aufgrund seines Wohnortwechsels aus der Rödermärker Kommunalpolitik zurückgezogen hat.
Partei- und Fraktionsvorsitzender Hans Gensert dankte ausdrücklich für den großen persönlichen Einsatz und würdigte in seiner Rede insbesondere Brammer-Türcks stets wachsamen Blick in allen Themenbereichen und seine schnelle Analysefähigkeit selbst bei komplexen politischen und verwaltungsbezogenen Zusammenhängen.
Zu seiner Tätigkeit als Magistratsmitglied führte Thomas Brammer-Türck danach selber aus: „Hervorzuheben ist die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit mit dem Partei- und Fraktionsvorsitzenden, Hans Gensert. Wir hatten immer einen ausgesprochen engen und guten Kontakt. Es wäre wünschenswert, wenn sich mein Nachfolger im Amt ebenso einsetzte. Nur dann kann es zu einem ähnlich erfolgreichen Zusammenspiel zwischen Mandatsträgern und Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung kommen.“
Brammer-Türck war Magistratsmitglied für die FDP, beratendes Mitglied in allen Fachausschüssen und dem Ältestenrat, Aufsichtsrat bei der stadteigenen BA Rhein-Main GmbH sowie stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der IC Rödermark AG.
Er habe, darauf wies Brammer-Türck in seiner Abschlußrede mehrfach hin, natürlich auch mit den anderen Magistratskollegen, auch Bürgermeister Roland Kern, gut und gern zusammengearbeitet. Neben allen ernsten Themen und unendlich vielen kontroversen Diskussionen, die meist aber in für alle tragbare Kompromisse mündeten, sei auch gern einmal gemeinsam gelacht worden. Humor und Menschlichkeit gehörten schließlich auch zur politischen Arbeit; insbesondere der eherenamtlichen. An seine Magirstatskollegenen adressierte er ferner mit dem klassischen lachenden und weinenden Auge: „Bei einer Kündigung kann man den Kollegen sagen, Ihr müsst bleiben und ich darf gehen. In meinem Falle ist es umgekehrt. In diesem Falle muss ich – leider -feststellen: Ihr dürft bleiben (… und weiter machen) und ich muss gehen - schade, denn mein Herz schlug sehr in Rödermark!“
Nach seiner mit viel Applaus bedachten Abschiedsrede wurde Thomas Brammer-Trück offiziell von Partei- und Fraktionsvorsitzendem Hans Gensert, stellvertretendem Parteivorsitzenden Oliver Remy und Vorstandsmitglied Dr. Christa Künneke-Durwen verabschiedet und versprach auch weiter als direkter Ansprechpartner für „seine“ FDP Rödermark zur Verfügung zu stehen.
Parteivorsitzender
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