FDP bedauert Koalitionsbruch durch die CDU
von FDP Ortsverband Rödermark

Mit großem Bedauern nimmt die FDP Rödermark das einseitige Aufkündigen der bürgerlichen Koalition durch
die CDU zur Kenntnis. Dieser völlig unerwartete Schritt überrascht insbesondere vor dem Hintergrund der
letzten Pressemitteilung der CDU, welche erst vor wenigen Tagen noch komplett anderslautend die bürgerliche
Koalition stütze. Zeitgleich hatte sich bei dieser Gelegenheit auch die FDP als Reaktion auf die Forderung von AL/Grüne nach Beendigung der Koalition durch die CDU ‐ wie jetzt also doch geschehen ‐ nochmals klar zur
bürgerlichen Koalition bekannt.

Die FDP Rödermark sah und sieht nach wie vor keinen Grund für eine Beendigung der bürgerlichen Koalition.
Eine Reihe von wichtigen Projekten konnte in vertrauensvoller Zusammenarbeit seit der Begründung der
Koalition nach der Kommunalwahl 2006 gemeinsam angestoßen und umgesetzt werden. Für die FDP war daher
klar, dass die gemeinsame politische Arbeit nach den leichten Wogen ‐ in jeder Koalition auf allen politischen Ebenen gibt es eheähnlich ganz natürlich hin und wieder inhaltliche und personelle Unstimmigkeiten, die aber jederzeit im Dialog lösbar sind ‐ zum Jahreswechsel sachorientiert fortgeführt wird. So erklärt sich auch die große Bestürzung der FDP Führungsriege, welche sich für den heutigen Abend auf eine reguläre Koalitionsrunde eingestellt hatte, über den unverständlichen Koalitionsbruch durch die CDU.

Über die tatsächlichen Gründe für die einseitige, völlig unerwartete, Aufkündigung der Koalition durch die CDU oder die Frage wer letztendlich innerhalb der CDU mit welcher Motivation hierzu die Strippen gezogen hat, wird es seitens der FDP keine Spekulationen geben. Ebenso wird sich die FDP, als nunmehr letzte politische Kraft im bürgerlichen Lager Rödermarks, nicht an einem öffentlichen Austausch von Schuldzuweisungen beteiligen. Fakt ist, die Koalition wurde einseitig ohne vorherige Kommunikation allein von der CDU aufgekündigt. Dennoch muss festgehalten werden, dass die von der CDU öffentlich gemachten Gründe keine solchen sind, sondern komplett fadenscheinige Schutzbehauptungen. Fragwürdig insbesondere hier der haltlose Vorwurf, es hätte seitens der FDP „Kontakte“ zu anderen Parteien gegeben. Kontakte ‐ welcher Art auch immer ‐ über das für die ehrenamtliche Kommunalpolitik völlig normale und landfauf, landab übliche Maß hinaus hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Gleichermaßen halten auch die anderen von der CDU
vorgeschobenen Gründe einer näheren Betrachtung und Analyse nicht stand. Sachliche Argumente für den
Koalitionsbruch durch die CDU gab und gibt es mithin nicht.

Die FDP wird die sachorientiere politische Arbeit auf der bürgerlichen Ebene in den Gremien der Stadt nahtlos fortsetzen.



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