Wohnen und Arbeiten in Rödermark
FDP fordert neue Gewerbeentwicklungsflächen
Der neu gewählte Parteivorsitzende der FDP Rödermark, Hans Gensert, fordert:
„Rödermark soll eine Stadt werden, in der es sich nicht nur gut wohnen, sondern in der es sich auch gut arbeiten lässt. Der Anteil der Bürger, die jeden Tag auspendeln müssen, soll unbedingt verringert werden. Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass nur jeder fünfte Beschäftigte aus Rödermark auch in Rödermark arbeitet!
Abgesehen davon ist es das absolut dringende Gebot der Stunde, angesichts der katastrophalen Haushaltssituation potentiellen Investoren und an- und umsiedlungs-willigen Unternehmern die Gelegenheit zu geben, über Rödermark als Gewerbe-standort wenigstens nachzudenken. Leider hat man in der Vergangenheit sträflich versäumt, sich dieser Problematik zu stellen.
Jetzt, in der Zeit der Not, hat Rödermark lächerliche 1,7 ha aus städtischem Besitz anzubieten. Eine groteske Situation, die dem IC-Vorsitzenden, Norbert Rink, den Schweiß auf die Stirn treiben dürfte. “
Die FDP will, dass Rödermark mit anderen Kommunen mithalten kann, wenn es um die Ausweisung von Gewerbeflächen geht. Da seien auch die Flächen vom Projekt Hainchesbuckel nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Um diesen für Rödermark außerordentlich dringend benötigten Entwicklungsspiel-raum für die Zukunft zu erweitern, seien schleunigst, unter Beachtung Städtebau-licher Konzeptionen und unter Berücksichtigung von Verkehr, Versorgung und Woh-nen, weitere großflächige Gewerbegebiete auszuweisen.
Hierzu solle der Vertreter Rödermarks im Planungsverband Verhandlungen mit dem Ziel der Ausweisung neuer Gewerbeentwicklungsflächen führen.
„Die FDP sieht darin aber auch einen Beitrag zur langfristigen Haushaltskonsolidie-rung. Nach über 6 Millionen Haushaltsdefizit im Jahr 2008 sind wohl nicht nur die Freien Demokraten gespannt, wie die Weltwirtschaftslage sich auf die Finanzsituation Rödermarks und dessen Haushalt für 2009 auswirkt. Nur wenn es möglich ist, die so oft zitierten Standortvorteile Rödermarks mit Arbeitsplätzen vor Ort zu verbinden, wird Rödermark eine Stadt, die sich der Zukunft stellen kann.“
(HG)
Parteivorsitzender