CDU Angebot für „Runden Tisch“ reiner Populismus!
von FDP Ortsverband Rodgau

FDP sieht sich betätigt.

Nach der vehementen Forderung der CDU, zur Beratung des Rodgauer Haushalts einen „Runden Tisch“ einzuberufen, weil, so die CDU in einer Pressemitteilung
„Nur wenn die Haushaltssanierung gemeinsam von allen vereinbart ist und getragen wird und kein Gegenstand politischer Kontroversen ist, wird die finanzielle Gesundung der Stadt gelingen“, wundern sich die Liberalen, das in allen Ausschusssitzungen der vergangenen Woche, kein einziger Änderungsantrag der CDU auf den Tisch kam.
„Das Verhalten der CDU in Rodgau überrascht uns nicht“, so der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Heino Reckließ, „aber es verwundert doch sehr, dass sich die CDU in der Öffentlichkeit besorgt über die Rodgauer Finanzen gibt, bei den Ausschusssitzungen aber nicht mit Änderungsanträgen zeigt, wo denn ihrer Meinung nach der Schuh drückt“!
„Wir haben es nicht anders erwartet“, so Fraktionsmitglied Jan Böttcher, „eine Pressemitteilung, die die angebliche Sorge der Union über die Finanzlage der Stadt ausdrückt, ist schnell geschrieben, inhaltliche Arbeit bedeutet Zeitaufwand und Mühe“. Da belässt man es halt bei der öffentlichen Ankündigung“, so Böttcher weiter.
„Ich gehe nun davon aus“ so Reckließ, „das die CDU kurz vor der Stadtverordnetensitzung oder gar am selben Abend einige Änderungsanträge vorlegt, die dann in der Kürze der Zeit von den anderen Parteien nicht mehr ernsthaft beraten werden können und deshalb zur Ablehnung durch die Mehrheitsfraktionen führen“.
„Danach werden wir wieder das Wehklagen der Union über die angebliche „Arroganz der Macht“ hören, mit der man wiederholt versucht die Bürger in Rodgau für dumm zu verkaufen“, mutmaßen die Liberalen.



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