Archiv für: Oktober 2009

CDU für Kies, gegen Bürgerinteressen!
von FDP Ortsverband Rodgau

Auf Wunsch der Firma Kaspar Weiss soll der Kiesabbau in Nieder Roden für weitere 40 Jahre festgeschrieben und die Abbaufläche um 53 ha erweitert werden. Die Kooperation von SPD, FDP, Grünen und Freien Wählern wollte in einer Stellungnahme der Stadt festgeschrieben haben, dass die bisherige Abbaufläche geschlossen wird, bevor weiter abgebaut wird. So wäre es möglich, den Badesee zu renaturieren und den Rodgauern ohne Einschränkungen als Naherholungsgebiet und Freizeitfläche zur Verfügung zu stellen.

Die CDU Rodgau dagegen, unterstützt den Antrag der Fa. Weiss, der eine Wasserfläche von über 60 ha vorsieht und bei dem mit einer Renaturierung für die Bürger nicht vor Ablauf der gesamten Zeit zu rechnen ist.

Die Kooperation fragt sich, was die CDU dazu bringt, in der Stadtverordneten-versammlung als Lobbyist der Kiesfirma aufzutreten? Wieso die CDU-Fraktion die wirtschaftlichen Interessen des Kiesabbauers über die berechtigten Interessen der Bürgerinnen und Bürger Rodgaus stellt. Denn alle Vorschläge zum Beenden der Auskiesung und Beginn der Renaturierung wurden von Seiten der CDU mit Argumenten wie „ist zu unwirtschaftlich“ oder „ist dem Unternehmen nicht zuzumuten“ rundweg abgelehnt.

Nach Überzeugung der Kooperation, sollten auch die gewählten Vertreter der CDU zuerst einmal das Wohl der Rodgauer Bürger im Auge haben. Die Kooperation wird einen entsprechenden Antrag zur Stellungnahme der Stadt zum Flächennutzungsplan einbringen. Die CDU bekommt somit am kommenden Montag die Gelegenheit ihr Vorgehen zu überdenken und im Sinne der Bürger mit den Mehrheitsfraktionen abzustimmen.

badesee



FDP – Fraktion setzt auf neuen Politstil
von FDP Ortsverband Rodgau

Die Fraktion der Liberalen sieht im Votum der Bürger für Jürgen Hoffmann, die Aufforderung in Rodgau ein neues Kapitel im politischen Umgang der Parteien aufzuschlagen.
Wir haben in den letzten Tagen des Wahlkampfes mit Freude bemerkt, so der Fraktionsvorsitzende der FDP Heino Reckließ, das Hoffmann nicht nur von den Kooperationspartnern sondern auch von der CDU unterstützt wurde.
Die CDU hat damit bewiesen, so Reckließ, dass sie die Interessen Rodgaus über die Parteigrenzen hinweg beurteilt und auch in der Lage ist über ihren Schatten zu springen.
Die Liberalen sehen die Wahl Hoffmanns als einen Schritt in die richtige Richtung, warnen aber davor, jetzt übermütig zu werden und demokratische Parteien von den Entscheidungsprozessen auszuschließen. „Es darf nicht der dumme Spruch – Mehrheit ist Mehrheit – die demokratische Auseinandersetzung unter den Parteien ersetzen.“
„Wir Liberalen sind in der Kooperation der Wächter der bürgerlichen Mitte,“ so Reckließ, „wir werden darauf achten, dass sich das politische Klima in Rodgau wieder mehr zu einem Miteinander entwickelt.“ Die Liberalen wollen das gelebte, positive Miteinander der Kooperation auch nach außen oder besser gesagt auch in die Stadtverordnetenversammlung tragen. Deshalb verstehen wir uns innerhalb der Kooperation als Scharnier zwischen dem Bündnis und der CDU – Fraktion, so Reckließ.
Wir wollen das Ergebnis der Bürgermeisterwahl auch umsetzten und Jürgen Hoffmann in die Lage bringen wirklich der Bürgermeister aller Rodgauer sein zu können, so die Liberalen.

Wahlkampf 2009
Wahlkampfstand der FDP Rodgau zur Bundestags-, Landrats- und Bürgermeisterwahl 2009



 
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