Eine Straße im Rodgauer Neubaugebiet An den Bruchgärten soll nach dem Politiker und Journalisten Karl-Hermann Flach (1929-1973) benannt werden. Das hat der Jügesheimer Ortsbeirat auf Vorschlag der FDP-Fraktion bei Gegenstimmen der CDU beschlossen. Flach wurde als stellvertretender Chefredakteur der Frankfurter Rundschau und als Bundesgeschäftsführer, später Generalsekretär, der FDP bekannt. Flach stehe für den sozial-liberalen Kurs, den auch die Rodgauer FDP verfolge, sagt FDP-Fraktionschef Heino Reckließ. Eine weitere Straße in dem Gebiet soll an Jügesheims letzten Bürgermeister Wilhelm Albert (SPD) erinnern. Die Grünen setzten durch, dass eine Straße den Namen Gisele-Freund-Weg erhält. Freund war eine bekannte Fotografin.
Quelle: Frankfurter Rundschau 08.05.12
Ortsbeirat benennt Straße nach Karl-Hermann Flach
von FDP Ortsverband Rodgau
Rodgau braucht bezahlbaren Wohnraum
von FDP Ortsverband Rodgau
Die Liberalen fordern:"Mehr bezahlbarer Wohnraum in Rodgau"
Rodgau (DZ/kö) – Die Stadtverwaltung muss nach Ansicht der Blau-Gelben ihre Anstrengungen beim Thema „Sozialer Wohnungsbau“ verstärken, um ein Abrutschen in den roten Bereich zu verhindern. Angebotsdefizite auf diesem wichtigen Terrain seien gleichbedeutend mit Reiz- und Sprengstoff, der das gesellschaftliche Klima nachhaltig stören und schädigen könne. So klingt der Tenor einer aktuellen FDP-Presseerklärung.Die Kommune müsse dafür Sorge tragen, dass es in Rodgau „auch für Einkommensschwächere bezahlbaren Wohnraum gibt“, betonen der Stadtverordnete Jan Böttcher und dessen Mitstreiter.
Markante Anzeichen, die auf (Nachhol-)Bedarf hindeuten, sind nach Ansicht der Freidemokraten nicht zu übersehen. Verwiesen wird auf den Armutsbericht der Bundesregierung und deren Absichtserklärung, die Möglichkeiten des Zusatzverdienstes für Rentner auszuweiten.
Zur Erläuterung: Dabei stehen auch und insbesondere Menschen, die mit ihren regulären Altersbezügen mehr schlecht als recht über die Runden kommen, im Fokus der Betrachtung, frei nach dem Motto „ein paar Euro extra“.
Dass die Probleme im unteren Segment der Gesellschaft tendenziell größer werden: Darauf deuten nach Einschätzung der FDP-Kommunalpolitiker auch die in den sozialen Einrichtungen vor Ort gesammelten Erfahrungen hin. Exemplarisch zu nennen, so Böttcher und dessen Kollegen, sei das Beistands- und Aktivierungsprojekt „Tante Emma“.
Ebenfalls bemerkenswert aus ihrer Sicht: Das große Interesse, das den gerade im Bau befindlichen Seniorenwohnungen an der Ludwigstraße (mit Sozialpreis-Bindung) zuteil werde. Die Nachfrage übersteige das Angebot um mehr als das Doppelte. Die Schlussfolgerung liege auf der Hand: großer (Handlungs-)Bedarf.
Deshalb will die FDP, die im Stadtparlament gemeinsam mit der SPD, den Grünen und den Freien Wählern eine Vierer-Kooperation bildet, das Gespräch über Fraktions- und Parteigrenzen hinweg suchen. Nach dem Bezug der Wohnungen an der Ludwigstraße und ersten Erfahrungsberichten derjenigen, die dort zum Zug gekommen seien, wolle man „unmittelbar in die Diskussion und Planung einer weiteren Wohnanlage einsteigen“, unterstreicht der FDP-Fraktionsvorsitzende Heino Reckließ.
Sein Grundsatz-Kommentar: „Gerade wir Liberalen sind uns der sozialen Verantwortung bewusst, die es braucht, um ein fragiles Gebilde wie das soziale Gleichgewicht nicht kippen zu lassen“. Schließlich sei es das Ziel vorausschauender Sozial- und Baupolitik, „es allen Mitbürgern zu ermöglichen, gerne und mit Würde in Rodgau zu wohnen“.
Quelle: Dreieich-Zeitung
Sozialer Wohnungsbau muss forciert werden
von FDP Ortsverband Rodgau
FDP will sozialen Wohnungsbau
Bedarf besonders bei Senioren / Appartements in Jügesheim
Die Stadt Rodgau muss nach Ansicht der FDP-Fraktion im Stadtparlament den Bau von Sozialwohnungen forcieren. „Wir müssen dafür Sorge tragen, dass es in unserer Stadt auch für Einkommensschwächere bezahlbaren Wohnraum gibt“, teilt der Stadtverordnete Jan Böttcher mit. Gerade die Liberalen seien sich der Verantwortung bewusst, „die es braucht, um ein fragiles Gebilde wie das soziale Gleichgewicht nicht kippen zu lassen und es allen Mitbürgern zu ermöglichen, gerne und mit Würde in Rodgau zu wohnen“, fügt sein Fraktionskollege Heino Reckließ an.
Sobald die ersten Wohnungen der Seniorenwohnanlage, die gerade an der Ludwigstraße in der Jügesheimer Ortsmitte entsteht, bezogen und erste Erfahrungen ausgewertet sind, will die FDP daher nach eigenen Worten in die Diskussion und die Planung einer weiteren Wohnanlage einsteigen. Die Nachfrage nach den Wohnungen, deren Durchschnittskaltmiete 6,38 Euro pro Quadratmeter betragen soll, zeige schließlich unmissverständlich den Bedarf, meint die FDP.
50 Bewerber für Ludwigstraße
Wie die städtische Pressesprecherin Sabine Fischer auf Anfrage mitteilt, gibt es 50 Bewerber für die 20 Wohnungen. Der Einzug sei für Oktober geplant. Es handelt sich um fünf Dreizimmerwohnungen mit etwa 75 Quadratmetern, 14 Zweizimmerwohnungen mit Größen zwischen 50 und 68 Quadratmetern sowie eine Einzimmerwohnung mit 50 Quadratmetern. Die Bewohner erhalten auf Wunsch ambulante Pflege, Essen auf Rädern und hauswirtschaftliche Hilfe. Noch prüfe die Stadt, wer die Voraussetzungen für eine der Wohnungen erfüllt. Einziehen darf nur, wer ein Jahreseinkommen von höchstens 13 200 Euro alleine oder zu zweite von höchstens 19 800 Euro hat.
Im Sommer 2011 teilte der Magistrat mit, dass 7800 Menschen über 65 Jahren in Rodgau leben. Von diesen hätten wohl etwa 1000 ein nur geringes Einkommen. Den 3,6 Millionen Euro teuren Bau der Seniorenwohnanlage nannte Bürgermeister Jürgen Hoffmann (SPD) daher damals einen Tropfen auf den heißen Stein. Für weitere solche Projekte hoffe er auf Sponsoren. (cm.)
Quelle: Frankfurter Rundschau
Replik zur Presseveröffentlichung des Wahlvereins "zmB"
von FDP Ortsverband Rodgau
FDP: Wahlverein „zmB“ zeigt sein wahres Gesicht.
„Die Forderung nach einem größerem Büroraum ist das eine“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP Heino Reckließ, „dabei aber die Forderung gegen eine andere Fraktion im Stadtparlament aufzurechnen, ist das andere“. „Das zeigt uns einmal mehr den Charakter dieser Vereinigung“, so Reckließ.
Die FDP – Fraktion weist darauf hin, dass es 2001 auch für sie, als Neuling im Parlament, keine passenden Räume gab. Man habe damals abwägen müssen, für ca. 20.000,-- Euro den Parlamentstrakt umzubauen oder in ein vom Tagungssaal weit entferntes Büro zu ziehen. Aus Kostengründen habe sich die FDP bereit erklärt, ein Büro im dritten Stock zu beziehen. Nach Meinung der Liberalen müssten doch gerade die Mandatsträger von zmB, die sich nach außen als „Sparfüchse“ darstellen, bestrebt sein, kostengünstig zu handeln. „Aber die Wirklichkeit sieht anders aus“, so der FDP-Chef, „zmB bekommt das Doppelte an Fraktionszuwendungen, wie die FDP, die mit ihren zur Fraktion gehörenden Ortsbeiräten und Stadtrat gerade mal zwei Personen weniger aufzuweisen hat“. Im Übrigen kommt es nach Meinung der FDP nicht in Frage, nach jeder Wahl „im Bäumchen wechsel dich Stil“ die Büroräume zu tauschen. Auch wenn eine Legislaturperiode fünf Jahre dauert, so ist doch das Wahlergebnis immer nur eine Momentaufnahme. Was hätten wir denn gemacht, fragt Reckließ, wenn die SPD die stärkste Fraktion gestellt hätte, hätten sie dann auf dem etwas größerem Fraktionsbüro der CDU bestanden? Die Antwort ist ganz klar nein, weil wir das im Präsidium nicht mitgemacht hätten! Die Liberalen geben dem Wahlverein den guten Rat, erstmal dafür Sorge zu tragen, das die vom Bürger gewählten Mandatsträger des Vereins auch regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen, denn zmB weist die höchste Fehlquote aller Fraktionen auf, da mangelt es doch sehr an der Disziplin. „Aber auch das“, so Reckließ, „ist eine Frage des Charakters“!
FDP erwartet deutliche Signale bei der Wirtschaftsförderung
von FDP Ortsverband Rodgau
FDP sieht Rodgau auf einem guten Weg,
fordert für 2012 aber deutliche Signale
in der Wirtschaftsförderung!
Die FDP-Fraktion ist mit der Umsetzung der angestrebten Ziele
in der Sozial- und Bildungspolitik in Rodgau zufrieden,
so ihr Fraktionsvorsitzender Heino Reckließ.
„Wir müssen aber, da die Einrichtung des von uns angestrebten Standards und die Weiterentwicklung unserer Stadt, bei aller Kreativität, nur mit dem Einsatz finanzieller Mittel machbar ist,auf vermehrte Anstrengungen zur Ansiedlung neuer Unternehmen
drängen“, so Reckließ weiter.
Rodgau kann nur auf gesunde finanzielle Füße gestellt werden,
wenn wir alles unternehmen um wirtschaftliches Wachstum zu fördern und neue Firmen für den Standort begeistern.
Die Kooperation hat viel getan,damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Rodgau
keine leere Worthülse ist, so wird Rodgau als eine der wenigen Kommunen die magische Zahl
von 35 Prozent bei der Kinderbetreuung erreichen.Nach Ansicht der Liberalen sprechen die Rahmenbedingungen,für Firmen und Arbeitnehmer, für unsere Stadt. Rodgau hat sich
unter der Führung der Kooperation gewandelt, wir sind offen für produzierende Unternehmen,
aber auch für den Handel. Da sich dieser Wandel Rodgaus langsam herumspricht,erwarten
die Liberalen mittelfristig positive Meldungen vom Wirtschaftsdezernenten und Bürgermeister Jürgen Hoffmann.
Die FDP betont, dass der Schlüssel für den guten „Rodgauer
Weg“ nur wirtschaftliches Wachstum sein kann!
Quelle: Bürgerblatt
CDU Angebot für „Runden Tisch“ reiner Populismus!
von FDP Ortsverband Rodgau
FDP sieht sich betätigt.
Nach der vehementen Forderung der CDU, zur Beratung des Rodgauer Haushalts einen „Runden Tisch“ einzuberufen, weil, so die CDU in einer Pressemitteilung
„Nur wenn die Haushaltssanierung gemeinsam von allen vereinbart ist und getragen wird und kein Gegenstand politischer Kontroversen ist, wird die finanzielle Gesundung der Stadt gelingen“, wundern sich die Liberalen, das in allen Ausschusssitzungen der vergangenen Woche, kein einziger Änderungsantrag der CDU auf den Tisch kam.
„Das Verhalten der CDU in Rodgau überrascht uns nicht“, so der Fraktionsvorsitzende der Liberalen, Heino Reckließ, „aber es verwundert doch sehr, dass sich die CDU in der Öffentlichkeit besorgt über die Rodgauer Finanzen gibt, bei den Ausschusssitzungen aber nicht mit Änderungsanträgen zeigt, wo denn ihrer Meinung nach der Schuh drückt“!
„Wir haben es nicht anders erwartet“, so Fraktionsmitglied Jan Böttcher, „eine Pressemitteilung, die die angebliche Sorge der Union über die Finanzlage der Stadt ausdrückt, ist schnell geschrieben, inhaltliche Arbeit bedeutet Zeitaufwand und Mühe“. Da belässt man es halt bei der öffentlichen Ankündigung“, so Böttcher weiter.
„Ich gehe nun davon aus“ so Reckließ, „das die CDU kurz vor der Stadtverordnetensitzung oder gar am selben Abend einige Änderungsanträge vorlegt, die dann in der Kürze der Zeit von den anderen Parteien nicht mehr ernsthaft beraten werden können und deshalb zur Ablehnung durch die Mehrheitsfraktionen führen“.
„Danach werden wir wieder das Wehklagen der Union über die angebliche „Arroganz der Macht“ hören, mit der man wiederholt versucht die Bürger in Rodgau für dumm zu verkaufen“, mutmaßen die Liberalen.
Flächen die für Spielplätze nicht mehr benötigt werden, werden Bauland
von FDP Ortsverband Rodgau
FDP: CDU kann Hoffmanns Tempo nicht mithalten!
Nach Ansicht der FDP – Fraktion verfälscht die CDU vorsätzlich die Aussagen des Bürgermeisters. „Wenn die CDU behauptet, es würden Grundstücksverkäufe ohne Beschluss eines Gremiums gefasst, wird es für diese Partei Zeit, über das eigene Personal nachzudenken“, so der Fraktionsvorsitzende der FDP, Heino Reckließ.
Beschlossen ist der Spielplatz – Entwicklungsplan, der den Verkauf dieser Grundstücke beinhaltet, in den Ortsbeiräten und dem Magistrat. Es ist der klare und gerade Weg, wenn man nun den zweiten Schritt macht und die Grundstücke zum Kauf anbietet.
„Die Magistratsvorlage für das Stadtparlament liegt nun vor und wir werden sowohl Spielplatzkonzept und darauf aufbauend den Verkauf der Grundstücke beschließen“.
Die Liberalen weisen darauf hin, das im Magistrat auch die ehrenamtliche Stadträtin Frau Müller – Olech von der CDU vertreten ist. Somit ist jedes nötige Gremium, inklusive der
CDU – Mandatsträger, an der Entscheidung beteiligt.
„Dass die CDU das Tempo von Bürgermeister Hoffmann und Stadtrat Schüßler nicht mithalten kann, ist bedauerlich aber von uns nicht zu ändern“, so Reckließ, „die Kooperation von SPD, Grünen, FWG und FDP wird aber weiter für die positive Entwicklung Rodgaus auf die Tube drücken und ihr erfolgreiches Duo unterstützen“.
CDU ist die „Dagegenpartei“!
von FDP Ortsverband Rodgau
Die FDP-Fraktion begrüßt die Absicht eines Investors, in Rodgau Windräder zu errichten. Allerdings hält die FDP nichts von den wenig substanziellen Äußerungen des CDU - Vorsitzenden Dr. Knaf, der Windräder für Rodgau pauschal ablehnt. Knaf, der als Sekretär des Vorsitzenden der CDU – Mittelstandsvereinigung tätig ist, hätte eigentlich genug Gelegenheit gehabt, sich mit dem Thema Windenergie zu befassen, so die Liberalen.
„Dass die CDU hier Transparenz fordert und meint, dass das Parlament nicht ausreichend informiert wurde, löst bei uns schon eine gewisse Heiterkeit aus“, so der Fraktionsvorsitzende der Liberalen Heino Reckließ. Ist es doch gerade die CDU, die über Jahrzehnte die Politik in Rodgau durch Intransparenz, Gemauschel und Hinterzimmerpolitik bestimmt hat. So viel politische Transparenz und Offenheit, wie sie von der Kooperation aus SPD, Grünen, FWG und FDP betrieben wird, hat es in Rodgau noch nie gegeben, so Reckließ.
Allerdings geht die CDU, genau wie zmB, von der falschen Voraussetzung aus, den nicht die Stadt Rodgau will Windräder betreiben, sondern ein privater Investor. Das Risiko der Investition liegt allein bei diesem, sodass sich ein Vergleich mit der Biogasanlage in Mühlheim nicht stellt!
Im Übrigen haben CDU und zmB jeweils ein Mitglied des Magistrats in ihren Reihen, man hätte es besser wissen können!
„Wir Liberalen“, so Reckließ, „waren mit dem beschlossenen, geordneten Ausstieg aus der Atomenergie einverstanden, dass nun alles schneller geht, ist allein dem Wählerwillen geschuldet“. Wenn ein großer Teil der Wähler, bei einer Kommunal- oder Landtagswahl, allein auf Grund einer Naturkatastrophe in Japan, den Grünen zu einem exorbitanten Stimmenzuwachs verhilft, müssen die Parteien davon ausgehen, das es der Wählerwunsch ist, die Energiewende schnellst möglich herbeizuführen. So ist es zu dem überhasteten Atomausstieg gekommen. Die Folgen der so genannten Energiewende treffen mithin auch Rodgau.
„Wir müssen uns auf geänderte Parameter einstellen“, so Jan Böttcher, „aber wir werden, anders als die CDU, verantwortungsvoll für Rodgau handeln, nur die „Dagegenpartei“zu sein, ist ein wenig dünn“!
FDP-Fraktion zieht positive Bilanz
von FDP Ortsverband Rodgau
Rodgauer Modell wäre auch für Kreis- und Landtag möglich
Außerordentlich positiv fällt die politische Bilanz der FDP-Fraktion in Rodgau aus. „Wir haben“, so Fraktionschef Heino Reckließ, „die wichtigsten Punkte unserer Wahlprogramme seit 2001 abgearbeitet und unsere Absichten auch in Taten umgesetzt“.
In der Rückschau sehen sich die Liberalen in ihren Entscheidungen und in der Wahl ihrer jeweiligen Partner bestätigt. Mit der CDU wurde in der Wahlperiode 2001 bis 2006 die Eingliederung des Bauhofes in die Stadtwerke vollzogen und durch die Ausweisung von Wohngebieten für „junge Familien“ der erste Schritt in Richtung „familienfreundlicher Zuzugsgemeinde“ gemacht. Mit der Wahl von Michael Schüßler durch CDU und FDP, zum ersten hauptamtlichen Stadtrat der FDP Rodgau, wurde eine wichtige Schaltstelle zur Umsetzung liberaler Politik in Rodgau besetzt. Mit den Partnern der Kooperation wurden die von den Liberalen seit den achtziger Jahren geforderten, kostenfreien Kindergartenplätze eingerichtet und die Feuerwehr im Wesentlichen auf zwei Standorte konzentriert. Gerade diese Absicht der FDP führte noch im Jahre 2004 zu außerordentlich kontroversen Diskussionen. Heute sind alle stolz und froh über die gelungene Maßnahme. Im Wahlprogramm 2006 kündigte die FDP den Ausbau der Krabbelgruppen an, man wollte einen Spitzenplatz im Land erreichen, auch das kann als gelungen bewertet werden, wenn gleich dieser Prozess noch nicht abgeschlossen ist. „Wir haben bei allem Fleiß auch großes Glück gehabt, zur rechten Zeit immer die richtigen Partner zu finden“.
„Was mit den einen nicht geht, geht eben mit anderen Partnern“, so Reckließ. „Durch die ,sozial-liberale‘ Ausrichtung unserer Politik sind wir auch dem Wahldebakel der letzten Kommunalwahl entgangen, wir haben zwar keinen Platz hinzugewinnen können, sind aber nicht weiter in den negativen Sog der Politik aus Berlin geraten“. Reckließ meint weiter „Ich kann meinen Parteifreunden in Wiesbaden und Berlin nur raten, ,öffnet Euch für andere, auch buntere Koalitionen‘, die Bindung allein an die CDU macht eine Teilhabe an der Regierungsverantwortung und somit die Chance zur Gestaltung in der Zukunft eher unwahrscheinlich“.
Quelle: Bürgerblatt
Michael Schüßler