Oktoberfest der FDP - die Einkaufszone Beethovenstrasse im Fokus
von FDP Ortsverband Obertshausen

Oktoberfest statt Heringsessen - der Empfang von Fraktion und Ortsverband fand dieses Jahr in der 2. Jahreshälfte statt.
Daher wurden kommunale Themen als Schwerpunkt gewählt - der Kommunalwahlkampf steht vor der Tür.
2010oktfestmaier
Bernd Maier gab einen Überblick über die Fraktionsarbeit des letzten Jahres.

Er erinnerte daran, dass die Erhaltung des Beethovenparks der FDP zu verdanken sei - alle anderen Fraktionen hätten einer Bebauung durch eines der beiden Projekte für "Betreutes Wohnen" an jenem Platz zugestimmt. Dank FDP kam keine Mehrheit zustande - und betreutes Wohnen konnte oh Wunder dann doch auch an anderen Standorten realisiert werden.
Ein wesentlicher Meilenstein im letzten Jahr war der Bebauungsplan für das neue Gewerbegebiet "Herbäcker" - das frühere Bundeswehrgerätedepot. Dies schaffe die Grundlage für neue Gewerbesteuereinnahmen, die die Stadt sehr nötig habe. Unverständnis äußerte er für die Einstellung von B90/Grüne, welche die Kuhle des alten Panzerwaschplatzes als "Feuchtbiotop" erhalten wollten und dem Gewerbegebiet eine "Käseecke" aussparen wollten, welches dann für eine Hallenbebauung nicht mehr attraktiv wäre.

Elke Kunde informierte über die Motivation für die 3 Teilprojekte in der Beethovenstrasse, die als Planung beauftragt wurden:
1) die Kreuzung umbauen, damit man von der Autobahn kommend direkt in die Einkaufszone Beethovenstrasse links einbiegen kann, anstatt wie jetzt über Umwege. Ob als Kreisel oder als Kreuzung - die wirtschaftlichste Lösung soll ermittelt werden.
2) den Beethovenpark renovieren und zu einem Stadtteilpark mit Aufenthaltsqualität in der Einkaufszone verbessern
3) Lösungsvorschläge für die Verkehrssituation in der Beethovenstrasse finden. Hier gibt es jetzt Autos, die den Bürgersteig zum Parken kreuzen und einen ehemaligen Rad- und Fussweg, dessen Radweg in der Tempo-30-Zone nicht mehr StVO-konform ist, aber weiterhin benutzt wird. Die Parkplätze, die für Einkäufer benötigt werden, sind zu über 50% von Dauerparkern belegt. Diese ganze Situation wird von den Obertshäuser Bürgern als sehr unübersichtlich empfunden.

2010oktfestthurner

Hagen Thurner war als Anwohner und Mitglied des Kreises Freundlicher Fachgeschäfte eingeladen, seine Sicht auf die Lage der Beethovenstrasse darzulegen.
Viele seiner Punkte fand er in den Zielen für die Planungen wieder - zusätzlich plädierte er für ein Halteverbot auf der kompletten Nordseite der Beethovenstrasse bis zur Querstrasse, da viele eilige Autofahrer dort durch Halten oder Parken zum einen die Parkplätze vor den Geschäften zuparken bzw. den Strassenquerschnitt so verengen, dass Staus und unübersichtliche Situationen entstehen. Auf der Südseite jedoch sind ab dem Beethovenpark Parkplätze vorhanden, die weniger genutzt werden.

Anschliessend gab es eine lebendige Diskussion über die genannten und andere Vorschläge zur Verbesserung der Situation in der Beethovenstrasse.


05.10.10 von Elke Kunde / Fraktion
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