Am Freitag, den 6. März trafen sich die Liberalen in Obertshausen sowie deren Freunde und Gäste aus dem Kreis im Parkhotel Obertshausen.
Neben Berichten und Aktuellem aus der Fraktion stellte die neue FDP-Bundestagskandidatin, Dr. Vera Langer, sich und ihr Programm für die Bundestagswahl im September den Anwesenden vor.

vlnr: Fraktionsvorsitzender Thomas Zeiger, Dr. Vera Langer, Ortsvorsitzende Elke Kunde, Ehrenbürger Ulrich Mayer
Zu Beginn wurde dem am Vortag im Alter von 87 Jahren verstorbenen Leonhard Reitz gedacht. Er war Gründungsmitglied des FDP Ortsverbandes Obertshausen im Jahr 1964 und in den Jahren 1968-1972 für die FDP in der Gemeindevertretung sowie Kassenprüfer in 5 Vorstandsperioden.
Danach berichtete Thomas Zeiger aus der Fraktionsarbeit über Haushaltslage, Zusammenarbeit mit der CDU sowie Ziele und Erfolge der Fraktion.

Ganz wichtig sei die Einkaufssituation sowie das Ortsbild in Obertshausen, so Thomas Zeiger, erste Erfolge gäbe es bereits in der Bahnhofstrasse, welche er 2002 im Bürgermeisterwahlkampf als "Moskau" bezeichnet habe - der Begriff habe sich gehalten. Die Neugestaltung der Beethovenstrasse als Einkaufsstrasse und ihre Anbindung seien ein Schwerpunkt im Jahr 2009 für die liberale Fraktion - zum den nächsten Kommunalwahlen wolle man den Bürgern die Erfolge der Arbeit zeigen können.
Elke Kunde moderierte den Abend und erzählte von den beiden Landtagswahlkämpfen seit dem letzten Heringsessen. Im Superwahljahr 2009 wäre erst ein Viertel geschafft - dies aber höchst erfolgreich, sei nun die FDP in Obertshausen die zweitstärkste politische Kraft bei der Landtagswahl geworden. Nun kämen noch die Europawahl am 7.6. sowie die Bundestags- und Landratswahl am 27.9. in diesem Jahr auf die Bürger zu.
Auf das Thema Bundestagswahl werde die FDP-Kandidatin für den Wahlkreis 185, Dr. Vera Langer aus Offenbach, einstimmen.

Dr. Vera Langer stellte sich als Person und ihre Themenschwerpunkte für die Bundestagswahl am 27. September diesen Jahres vor.
Das Gesundheitssystem liege ihr besonders am Herzen, dies sei aus ihrer Sicht mehr als reformbedürftig. Die Entmündigung der Bürger durch Vorenthaltung von Wahlmöglichkeiten und die negativen Auswirkungen des Gesundheitsfonds müssen ein Ende finden.
„Zwar liegt Schwarz-Rot noch im internen Dauerstreit, wie die Reform des Gesundheitswesens aussehen soll. Am Ende wird es aber nur um neue Geldquellen gehen.“
Die FDP wolle dagegen wirkliche Strukturreformen, damit der Krankenversicherungsschutz für alle langfristig gesichert sei.
Als Kommunalpolitikerin werde sie immer wieder kommunale Themen und Aktionen in ihren Wahlkampf einfliessen lassen.
