von FDP Ortsverband Neu-Isenburg

Die Umweltreferenten auf dem FDP-Stammtisch, Ernst Böhm (HGON) und Heinz Kapp (Bund), dankten der örtlichen FDP für umweltpolitische Unterstützung.



Susann Guber, flankiert von Ernst Böhm zur Linken und Heinz Kapp zur Rechten.

Anlass für diesen Dank war in erster Linie das Verhalten der örtlichen FDP, aber auch aller örtlichen Parteien außer der Wählergruppe der FWG, in Sachen Flughafenausbau.

Kapp und Böhm bewiesen durch einige fundierte Beispiele, dass durch die Beseitigung von großen Teilen des Bannwaldes für den Neubau der Landebahn NW die dort vorhandene Artenvielfalt leidet. Vor allem der mit dem Umweltpreis des Kreises ausgezeichnete Kapp übte heftige Kritik an dem Umweltschutzverhalten vom Land Hessen, aber vor allem dem Kreis Offenbach.

Susann Guber, Bürgermeisterkandidatin und Moderatorin des Abends, hatte in ihrer Einführungsrede richtigerweise auf die Freiburger Thesen der FDP hingewiesen, in denen der aktive Umweltschutz damals eine große Rolle spielte, aber leider von der damaligen FDP-Führung nicht umgesetzt wurde. Dem pflichtete vor allem der Altliberale Gräber bei, der 1975 u.a. wegen der Freiburger Thesen der FDP beigetreten war. “Es gäbe bei konsequenter Umsetzung der Freiburger Thesen, vor allem im Umweltbereich, vielleicht heute keine Grünen“, war, neben weiteren kreispolitischen Feststellungen, sein Beitrag zu den interessanten Ausführungen von Böhm und Kapp.

Im Gegensatz zum Kreis gab es Lob für die Unterstützung der Umweltverbände in Neu-Isenburg, für die seit Jahren vorhandene offene und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ernst Böhm zählte die zahlreichen Erfolge örtlicher Umweltpolitik gerne auf, während Susann Guber in ihrem kurzen statement darauf verwies, dass diese erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadt und Naturschutzverbänden für den Fall ihrer Wahl ohne wenn und aber, sogar forciert, fortgesetzt würde.

„Als Mutter zweier Kinder habe ich schon immer Interesse für eine nachdrückliche Umweltpolitik gehabt“, meinte Guber in einem Abschlussgespräch. Dies sahen weitere anwesende junge Mütter beistimmend nickend wohl ebenso, der betroffene Nachwuchs hingegen schlief, äußerlich unbeteiligt, im Kinderwagen.

Abschließend, nach interessiert geführter Diskussion und dem Empfang von Infomaterial durch die Referenten, bedankte sich Susann Guber im Namen des Ortsverbandes der FDP Neu-Isenburg bei Ernst Böhm und Heinz Kapp und überreichte den beiden engagierten Referenten jeweils einen Blumenstrauß. Selbstverständlich hatte sie, unter dem Beifall der Anwesenden, Heinz Kapp noch zu seinem Umweltpreis des Kreises Offenbach gratuliert.

Auch dieser Stammtisch war, wie auch die meisten vorher, ein großer Erfolg, nicht zuletzt durch die Beiträge der beiden Referenten.

Als Vorankündigung wurde den Teilnehmern der Märzstammtisch offeriert, bei dem es um die Fußgängerzone in Neu-Isenburg geht. Nähere Information erfolgt demnächst.

Gerhard H. Gräber (Fraktionsgeschäftsführer)



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