In Zeiten knapper Kassen gelte es einmal mehr, bei den städtischen Investitionen die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Darauf weist Jörg Müller, Mitglied des Ortsvorstands der FDP, am aktuellen Beispiel der vielen Krater und Schlaglöcher in unseren Straßen hin. Und wenn zuviele Gelder z.B. für städtisch subventionierte Restaurants und hochdefizitäre Hallenbäder gebunden würden, dann sehe man die Auswirkungen auch an dem Zustand der Straßen der Stadt, so Müller. "Hier gibt es eindeutig einen Investitionsstau in Neu-Isenburg und die FDP würde diesen zügiger auflösen als die anderen Parteien im Rahmen ihrer Prioritätenlisten. Zumal der Schutz des Eigentums unserer Bürger vor Schäden und die Vermeidung noch größerer Folgekosten in künftigen Jahren ohnehin eine höhere Schlagzahl bei der Straßensanierung nahe legen."
Es sei ja nicht nur der aktuelle Winter, der zu diesen massiven Schäden geführt habe. Wenn wenige Wochen Frostperiode solch massive Schäden offenbarten, dann sei die Vorschädigung unserer Straßen durch unterlassene Instandhaltung derart hoch, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. Die vielen Risse im Asphalt und die in der Vergangenheit nur notdürftig und billig ausgebesserten Schlaglöcher zeigten, dass viel mehr Straßen als bislang geplant ordentlich, teilweise sogar grundhaft saniert werden müssten. Dann würde auch ein Winter wie dieser keine solchen Auswirkungen zeigen. Die innerörtlichen Straßen, die man schon bald für eine richtige Sanierung in Angriff nehmen muss, seien auch längst bekannt. Durch das von der FDP initiierte und inzwischen vorliegende Straßenkataster mit der Notenbewertung 1 bis 5 wäre auch die notwendige Objektivität bei der Reihenfolge der Straßensanierung gewährleistet. "Hier darf natürlich keiner unserer Bürger über Gebühr bevorzugt oder benachteiligt werden. Und die Sanierungskosten sind selbstverständlich von der Stadt zu tragen und nicht von den Bürgern über Straßenbeitragssatzungen", so Müller abschließend.
Gerhard H. Gräber (Fraktionsgeschäftsführer)
Thomas Russ