"Auch in diesem Jahr finden wieder eine Reihe von FDP-Stammtischen an wechselnden Örtlichkeiten statt, die unsere Neu-Isenburger Bürger, Gewerbetreibenden und Kommunalpolitiker in Kontakt zueinander bringen sollen", erklärt Jörg Müller, Mitglied des FDP-Ortsvorstandes und Stadtverordneter seiner Partei.

v.l.n.r.: Jörg Rahn (sitzend) im Gespräch mit Rüdiger Klinger, Stefan Göbel, Thomas Russ (FDP-Ortsvorsitzender), Susann Guber (FDP-Bürgermeister-Kandidatin), Özden Evic.
Letzten Donnerstag (28. Januar) fand als Auftakt für 2010 der erste Stammtisch im neu eröffneten Waldschwimmbad-Restaurant "Senso e Vita" statt. Themen waren die Belange des ortsansässigen Kraftfahrzeuggewerbes und der Logistikfirmen, insbesondere die Standortbedingungen, Wünsche, aber auch Probleme von Unternehmen aus diesen Branchen in Zeiten der Wirtschaftskrise und im Umgang mit Behörden. Als Referenten konnte die örtliche FDP den Inhaber und Geschäftsführer des Mercedes Benz-Autohauses Heinrich Göbel, Herrn Stefan Göbel, und den Inhaber und Geschäftsführer der Firma Goldmann-Rahn Logistik, Herrn Jörg Rahn, gewinnen. Beide trugen anschaulich und anhand eigener Erlebnisse ihre Sicht der Dinge vor, woraufhin sich unter den rund 25 Besuchern des Stammtisches eine rege Diskussion entwickelte.
Als Fazit der von Susann Guber, Bürgermeisterkandidatin der FDP Neu-Isenburg, moderierten und Rüdiger Klinger, Mitglied des FDP-Ortsverbandes, organisierten Veranstaltung stellten alle Gäste fest, dass die örtlichen Standortbedingungen durch die zentrale Lage inmitten der Rhein-Main-Region, vor allem aber die Nähe zu Frankfurt und zum Flughafen, hervorragend sind. Im Umgang mit Behörden wünschten sich die beiden Geschäftsführer allerdings mehr Verständnis und Unterstützung für die Belange der mittelständischen Unternehmen und ihrer Kunden, schließlich erfüllten sie durch das Arbeitsplatzangebot und ihre Gewerbesteuerzahlungen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe vor Ort. Ferner gäbe es leider immer weniger Inhaber-geführte Firmen gerade im KFZ-Gewerbe, da überregional agierende Großunternehmen diese zunehmend aus dem Markt drängen würden. Der Kunde eines Autohauses und die Kommunalpolitiker müssten sich daher auch die Frage stellen, ob diese Entwicklung in ihrem Interesse sei. Schließlich habe die Verwurzelung eines Autohauses in der eigenen Heimatstadt deutliche Vorteile auch in der persönlichen Kundenbeziehung; gerade im Vergleich zur eher anonymen Identität dieser Großunternehmen.
Gerhard H. Gräber (Fraktionsgeschäftsführer)
Thomas Russ