Die FDP-Fraktion wurde von Anliegern, Gästen und Besuchern des IZ sowie von Gaststätten um den Rosenauplatz ob der unerträglichen Zustände dort angesprochen mit der Bitte, sich der Angelegenheit einmal anzunehmen. Daher hat die FDP-Fraktion folgende Anfrage an den Magistrat gestellt:
1) Ist dem Magistrat bekannt, dass es auf dem Rosenauplatz tagsüber, aber auch abends, zu Störungen und Belästigungen, vordringlich von Frauen und Mädchen kommen soll? Wenn ja, warum wurd nichts unternommen? Wenn nein, kann der Magistrat sich darüber informieren und auf Dauer Abhilfe schaffen, z.B. in Form von Alkoholverbot auf dem Platz sowie regelmäßiger Überwachung durch Schutzpolizei, Stadtpolizei und Streetworker? Sieht sich der Magistrat in der Lage, auch Platzverweise aussprechen zu lassen und diese Anordnung auch zu überwachen?
2) Wie kann sichergestellt werden,dass das Mofafahren mit höherer Geschwindigkeit auf dem Rosenauplatz eingestellt wird?
3) Das Beklettern der Treppenabgänge wurde von der FDP bereits problematisiert. Leider ist festzustellen, dass sich sogar Grundschulkinder dort sonnen, herumhüpfen etc. Sollte das nicht abgestellt werden, bevor etwas passiert? Unabhängig davon, ob es der Stadt angelastet werden kann oder nicht?
4) Laut Aussage mehrer Personen soll in der Tiefgarage in den Abendstunden gedealt werden. Ist dies dem Magistrat bzw. der örtlichen Polizei bekannt? Wenn ja, warum wird dagegen nichts unternommen?
5) Die FDP-Fraktion bittet schon jetzt um Überweisung der Beantwortung in den FJS-Ausschuss, da mit Sicherheit Diskussions- und weiterer Informationsbedarf besteht.
Es dürfte in unserer aller Interesse sein, dass der neu renovierte Rosenauplatz, als "Plaza" angedacht, nicht verslumt. Dies vor allem vor dem Hintergrund der Hugenottenhalle als überregionalem Veranstaltungsort sowie der Stadtbibliothek als überörtlichem Kontaktpunkt zu sehen. Auch würde langfristig der Besuch umliegender Gaststätten eine rückläufige Tendenz zeigen. Deshalb sollten alle Möglichen Maßnahmen in einer konzertierten Aktion ergriffen werden, dass der Rosenauplatz wieder familien- und frauenfreundlich wird.

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