Der Bürgerentscheid am 24. Januar 2010 hat ein sehr eindeutiges Ergebnis gegen die Erhöhung des Gemeindevorstandes aufgezeigt. Auch wenn die FDP Mainhausen, als eine der antragsstellenden Parteien für die Erhöhung votiert hat, ist das Ergebnis und die Einsatzbereitschaft der Bürgerinititative zu respektieren.
"Es ist wichtig, dass den Bürgern als höchstes Entscheidungsgremium in unserer
Demokratie diese Möglichkeit der Beteiligung gegeben wird, auch wenn im Fall des Bürgerentscheides in Mainhausen die Kosten der Wahl, die der Erhöhung übersteigen. Dies führt uns allen vor Augen, dass direkte Demokratie, bei allem Respekt vor dem intensiven Einsatz der Bürger, doch durchaus hohe Kosten nach sich ziehen kann", urteilt der Ortsvositzende Sven Steyh.
Obwohl mit einer Wahlbeteiligung von 35,6% , zwar sehr beachtlich für einen Bürgerentscheid, hat die FDP Mainhausen auf mehr Engagement bei den Bürgern gehofft. „Ich denke die Tragweite dieser Entscheidung, für mehr Demokratie einzustehen, ist bei den meisten Bürgern nicht angekommen. Es wurde vielmehr der Eindruck geschürt, bei dieser Entscheidung ginge es um persönliche
Interessen der Parteien“, resümiert der Fraktionsvorsitzende Weißbarth.
"Es muss eines Hauptanliegen sein, die Bürger wieder mehr für
Kommunalpolitik zu interessieren und diese zu motivieren, sich einzubringen", so Steyh abschließend.
