Rede des Fraktionsvorsitzenden Dieter Bahr zum Haushalt 2012
von FDP Ortsverband Langen

Wir können den Haushaltskurs, wie er sich bereits am Nachtragshaushalt darstellte, nicht mehr mittragen.

Bereits mit dem Haushaltssicherungskonzept 2011 haben wir Steuern und Abgaben erhöht und im Ergebnis mussten wir sehen, dass sich das Defizit vergrößert hat. Und die Haushaltssicherung für 2012 sieht erneut eine noch kräftigere Steuererhöhung vor - ohne dass sich das Defizit verringert.

Das bestätigt die Feststellung des Bundes der Steuerzahler Hessen:

"Es ist mittlerweile unumstritten, dass der Haushaltsausgleich über Steuererhöhungen, neue Abgaben oder gar über weitere Verschuldung dauerhaft nicht möglich ist." (Quelle: Kommunalkompass 2011, Seite 42)

Die Ausgaben sind im Verwaltungsbereich - siehe Personalkosten - gestiegen. Und die Einnahmen sind eingebrochen, wobei nicht einmal ansatzweise zu erkennen ist, wie "das Geld dort wiedergeholt wird, wo wir es verloren haben."

Wenn ich dann allerdings vom Bürgermeister höre, "Ansiedlung von Unternehmen ist keine Garantie für zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen", dann spricht das (für mich) Bände über die Wertschätzung der Wirtschaftsförderung.

Und generell durften wir lernen, dass wir "eine Haushaltsmisere haben, an der alle Anderen Schuld sind."

Und für die Zukunft müssen wir vom Kämmerer erfahren:

"Lassen Sie uns den Gedanken eines den Aufwand vollständig deckenden Hebesatzes doch einmal an der Grundsteuer B durchspielen,..."

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Wenig glaubhafte Perspektiven des Bürgermeisters
von FDP Ortsverband Langen

„Die Botschaft des Bürgermeisters hat wenig glaubhafte Perspektive“, kritisiert FDP-Fraktionsvorsitzender Dieter Bahr die Haushaltseinbringungsrede vom 1. September. Wenn der Bürgermeister appelliere „Andererseits dürfen wir unsere Stadt nicht kaputt sparen. Wir müssen ihre Attraktivität als Wohn- und als Gewerbestandort erhalten und weiter ausbauen.“, dann widerspreche er sich selbst in weiten Passagen seiner Rede.
Die Wandlung des Areals „Liebigstrasse“ von „attraktiver Gewerbefläche“ in Wohnbebauung hat er unwidersprochen hingenommen. Wo also will er „verlorenes Geld wiederholen“? Durch die Erhöhung der Grundsteuer B? „Was soll das fiktive Horror-Szenario in seiner Rede einer Versechsfachung der Grundsteuer?“, moniert Dieter Bahr. „Mit solchen Scheinrechnungen spaßt man nicht – da machen wir nicht mit.“ Da kann er seinen „attraktiven Wohnstandort“ gleich vergessen.
Und von „sparen“ hat er mit Blick auf die Zukunft nichts gesagt. Im Gegenteil: Er müsse sich dem Konkurrenzkampf um Erziehungsfachkräfte stellen und die Vergütung anheben. „Wird das zu einer dauerhaften Spirale?“, fragen sich die FDP’ler. Das könne es ja auch nicht sein – da müsse man mit Blick auf die städtischen Ausgaben schon phantasievoller die „Chance zum Umdenken“ nutzen.
Mit dieser „Chance“ werde sich die FDP-Fraktion dem vorgelegten Zahlenwerk zum Langener Haushalt intensiv befassen.



Rede zum Haushalt 2011
von FDP Ortsverband Langen

Die diesjährige Rede zum Haushalt 2011 kann hier heruntergerladen werden.



Die FDP Langen wählte ihre Kandidaten für die Kommunalwahl
von FDP Ortsverband Langen

Während andere noch nach Kandidaten suchen, hat der Ortsverband der FDP Langen bereits seine Kandidaten gewählt. Auf der Liste stehen17 Kandidaten und Kandidatinnen. Die Wahlen fanden am Freitag, 1. Oktober 2010 im Steigenberger Hotel statt.

Von den 17 Plätzen werden 4 Plätze von neuen Kandidaten belegt. Nur 3 Plätze belegt das weibliche Geschlecht. Wir haben leider trotz intensiver Werbung nur wenig weibliche Mitglieder und viel zu wenige, die sich aktiv in der Kommunalpolitik betätigen wollen, so stellvertr. Vorsitzender Günther Krumm.

Die ersten 6 Plätze werden von bekannten Mandatsträgern belegt. Neu im Bund ist hier nur Christian Jaensch, Rechtsanwalt. Er ist zwar neu - aber kein unerfahrener Neuling - denn er war bereits viele Jahre im Gemeindeparlament der Nachbargemeinde Egelsbach aktiv und bringt viel Erfahrung mit.

Die Liste wird angeführt von Dieter Bahr (Dipl. Mathematiker) bereits seit vielen Jahren Vorsitzer der FDP-Fraktion. Auf Platz 2 steht der Ortsverbandsvorsitzende Rolf Diefenthäler (Selbst. Kaufmann), auch er bereits Stadtverordneter. Platz 3 besetzt Ulrich Krippner (Dipl.-Kfm. und Steuerberater), er gehört als ehrenamtlicher Stadtrat bereits dem Magistrat an. Platz 4 Christian Jaensch, Platz 5 Mathias Rhiel (Student) und bereits Stadtverordneter. Platz 6 belegt der "Senior" Günther Krumm (Dipl.-Ing.), der bereits 25 Jahre für die FDP in der Kommunalpoltik mitwirkt.

von links nach rechts: Christian Jaensch (Platz 4), Dieter Bahr (Platz 1),
Rolf Diefenthäler (Platz 2), Mathias Rhiel (Platz 5), Ulrich Krippner (Platz 3), Günther Krumm (Platz 6).

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Rückblick der Ebbelwoistaffel 2010
von FDP Ortsverband Langen

Zum zweiten Mal nach 23 Jahren nahm die FDP am 27.06. wieder an der traditionellen Ebbelwoistaffel zum Ebbelwoifest in Langen teil.
Als einzig teilnehmende politische Partei erreichte sie den 10. von insgesamt 35. Plätzen. Dies stellt eine deutliche Steigerung zu dem schon hervorragenden 25. Platz (von über 60 Mannschaften) der letzen Teilnahme dar.
Anschliessend wurde die Veranstaltung durch die Einladung unseres langjährigen Mitglieds und Gönners Günther Krumm zu einer Stärkung auf dem Ebbelwoifest abgerundet.
Die Veranstaltung wurde allgemein als 'voller Erfolg' bezeichnet und soll auch in den nächsten Jahren wiederholt werden.


hinten vlnr.: Alek Dumanovic, Mathias Rhiel, Kai Köster, Peter Kittner
vorne vlnr.: Hans-Jürgen Holzdörfer, Günther Krumm, Dennis Tackl


Die Siegerehrung


Stärkung auf dem Ebbelwoifest

Weitere Bilder gibt es hier.



FDP-Fraktion Langen besucht die Rhein-Main-Deponie in Flörsheim-Wicker (am 19.05.2010)
von FDP Ortsverband Langen

Kommt die Biotonne auch nach Langen? Die Kommunalen Betriebe Langen (KBL) setzen eher auf eine Reduzierung des Langener Restmülls durch Trennung des biogenen Anteils nach dem Muster der Rhein-Main-Deponie (RMD) in Flörsheim-Wicker.
Die Langener FDP-Fraktion hat sich daher bei der RMD vor Ort ein Bild von dem Stand der Technik und ihren Chancen für die nahe Zukunft gemacht. Sie wollen sich damit auf kommende Vorlagen in der Stadterordnetenversammlung fachlich vorbereiten.
Der Wicker-Versuch der Biosortierung wurde den Liberalen von der Geschäftsleitung detailliert erläutert. Man habe aus dem Restmüll den biogenen Anteil in einer Qualität heraussortieren können, der die Qualität der Sammlung per Biotonne habe. Dies sei ermutigend für die Zukunft der Abfallwirtschaft: Die Sortierung vereinfache einerseits die Müllsammlung und erfülle zeitgemäße Anforderungen an die Abfallverwertung. Es sei realistisch, durch die Vollsortierung eine Reduktion der Restmüllmenge auf 10% zu erreichen.
„Der Pferdefuß“, so habe man laut FDP-Fraktionsvorsitzendem Dieter Bahr gelernt, „liegt bei der mengenorientierten Rhein-Main-Abfall GmbH (RMA)“. Die kalkuliere und bestimme die Abfallbeseitigungskosten nach der Formel „Fixkosten der Anlagen geteilt durch Menge“. Dabei werde klar, das bei sinkender Menge die Abfallgebühren steigen – „wie wir es Jahr für Jahr im Stadtparlament vorgelegt bekommen.“
Die FDP-Fraktion setze dabei aus Überzeugung auf die Sortiertendenz der KBL: „KBL peilt den Weg der Abfallverwertung an und ist damit voll im modernen Abfallwirtschaftstrend. Das ist technisch, ökologisch und finanziell für alle Beteiligten der vernünftige und daher einzig gangbare Weg. Dem gegenüber kann die RMA-Mentalität der reinen Abfallbeseitigung nur als antiquiert bezeichnet werden.“



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