Nachlese der FDP Hainburg zur Kommunalwahl 2006
von FDP Ortsverband Hainburg

Pressemitteilung der FDP Hainburg vom 02.04.2006

Die FDP Hainburg traf sich am letzen Donnerstag zur Nachlese zur Kommunalwahl 2006.

Zuerst bedankte sich der Vorsitzende des Ortsverbandes Klaus Steiner, im Namen des gesamten Vorstands, bei allen aktiven Wahlkämpfern für den Einsatz in den letzten Wochen, sowie bei der bisherigen Fraktion für die geleistete Arbeit.

Die beiden auf Platz 1 und 2 gewählten Kandidaten der FDP Ingrid Berger-Welzbach und Marcus Redanz schlossen sich dem Dank an die Wahlkämpfer an und werden gerne, so wie es der Wählerwille ist, die FDP zukünftig in der Gemeindevertretung vertreten.

Beide hoffen, dass der Stil des Wahlkampfes sich nicht in den nächsten fünf Jahren in der Gemeindevertretung fortsetzt, sondern dass alle Fraktionen sachbezogene Politik zum Wohle Hainburgs und der Hainburger Bürger praktizieren werden. Die FDP Hainburg ist fest entschlossen, dies zu tun.

Anschließend wurde das Wahlergebnis beleuchtet. Einigkeit herrschte darüber, dass zwar das Minimalziel, nämlich zumindest weiterhin zwei Mandate in der Gemeindevertretung zu haben, erreicht wurde. Die FDP blieb jedoch deutlich hinter den eigenen Erwartungen und Möglichkeiten zurück. Enttäuscht zeigte man sich auch darüber, dass es weiterhin eine absolute Mehrheit in Hainburg gibt und somit auch in den nächsten Jahren zu keiner Politik der Diskussion um die besten Konzepte kommen wird.

Deshalb wurde, durchaus selbstkritisch, der Wahlkampf, die Parteiarbeit insgesamt wie auch die Fraktionsarbeit in der letzten Legislaturperiode von allen Beteiligten analysiert. Einige Schwächen wurden identifiziert, diese gilt es, in nächster Zeit zu verbessern.

Außerst enttäuscht nahm man die extrem geringe Wahlbeteiligung zur Kenntnis. Über die Gründe hierfür kann nur spekuliert werden.

Es ist nicht nachvollziehbar, dass in einer Zeit, in der in den Medien präsent ist, dass in Weißrussland Menschen unter großer Gefahr für freie und faire Wahlen demonstrieren, in Hainburg nicht mal die Hälfte der Wahlberechtigten von diesem Privileg Gebrauch machen so Berger-Welzbach.

Die FDP Hainburg sieht jedoch sich und alle anderen Parteien in der Pflicht die Bürger mehr in die Kommunalpolitik mit einzubeziehen. Um bei der nächsten Kommunalwahl eine deutlich besser Wahlbeteiligung zu erreichen.