Mit der Arbeit des Suchthilfezentrums Wildhof beschäftigte sich jetzt die Kreistagsfraktion der FDP. Bei einem Besuch ließen sich Fraktionschef René Rock MdL und der sozialpolitische Sprecher der Liberalen im Kreistag, Werner Nickel, insbesondere auch über die finanzielle Situation von Wildhof informieren.
Demnach verfügt die Beratungsstelle über knapp 56 Prozent des Etats als feste Einnahme, 43 Prozent müssen über Beratungs- und Projektarbeit erzielt werden.
Mechthild Rau, hauptamtlicher Vorstand der Einrichtung und Suchtberater Rainer Ummenhofer stellten den Liberalen die Hauptbetätigungsfelder der Einrichtung vor:

Das Bild zeigt v.l.: Suchtberater Rainer Ummenhofer, Georg Schneider, FDP Stadt Offenbach, Mechthild Rau, Vorstand Wildhof, René Rock MdL sowie den sozialpolitischen Sprecher der FDP-Kreistagsfraktion Werner Nickel.
Beratung junger und älterer Drogenkonsumenten – dabei spiele es keine Rolle, ob illegale oder legale Drogen konsumiert werden. Zudem werden auch Personen mit pathologischer Glücksspielsucht betreut. Eine immer größere Rolle spiele, so Ummenhofer, spiele mittlerweile das Phänomen „Koma-Saufen“.
René Rock und Werner Nickel unterstrichen bei dem Besuch von „Wildhof“, wie wichtig gerade die Suchtprävention ist: „Jeder Jugendliche, der durch Aufklärung und Prävention nicht in eine Drogenabhängigkeit gerät, ist ein Gewinn für die Gesellschaft.“

