"Wir haben den Mehrheitsbeschluss der Stadtverordneten-
versammlung gegen die Planung ermöglicht und werden auch zukünftig entsprechend handeln - aus guten Gründen."
Die FDP Dreieich hat die vorliegende Planung für die Südumgehung Buchschlag-Sprendlingen eingehend analysiert. Die Mitgliederversammlung der FDP Dreieich hat daraufhin den einstimmigen Beschluss gefasst, die vorliegende Planung zur Südumgehung Buchschlag-Sprendlingen wegen der vielen Nachteile* für die in Dreieich lebenden Menschen abzulehnen. Diesen Beschluss haben Vorstand und Fraktion der FDP Dreieich in der Vergangenheit umgesetzt und werden ihn auch in Zukunft umsetzen, insbesondere auch nach der Wahl derneuen Stadtverordnetenversammlung am 27. März 2011.
Erst durch das Abstimmungsverhalten der FDP in der Dreieicher Stadtverordnetenversammlung wurde die Mehrheit gegen die vorliegende Planung des Straßenbauvorhabens möglich. Das Programm der FDP Dreieich schreibt fest, dass wir die Planung auch weiterhin ablehnen. Sollte nach der Kommunalwahl das Votum der Stadtverordnetenversammlung wiederholt werden müssen, werden wir daher erneut gegen die Planung stimmen - um so die Mehrheit gegen die Planung sicherzustellen.
Vorstand und Fraktion der FDP Dreieich bedauern, dass die Südumgehung Buchschlag-Sprendlingen unnötigerweise nun zum Wahlkampfthema wird. Schließlich steht die Stadt Dreieich vor dringlicheren Aufgaben, insbesondereder überfälligen grundlegenden und nachhaltigen Sanierung der städtischen Finanzen.
* = Zum Beispiel werden nur Teile der Buchschlager Allee sowie die Hainer Chaussee entlastet. Auf der Frankfurter Straße ändert die Südumgehung laut den Gutachten wenig an der Belastung der Anwohner, auf der Eisenbahnstraße nimmt der Verkehr auf Grund der Zu- und Abfahrt an der Oisterweijker Str. zu, und auch Dreieichenhain muss bei Umsetzung der derzeitigen Planung mit mehr Verkehr rechnen. Durch die extrem ortsnahe Trassenführungen werden zudem der Süden Sprendlingens sowie Buchschlag erheblich belastet. Und der städtische Anteil an den Baukosten ist bei der derzeitigen Finanzlage der Kommune nur über neue Schulden zu stemmen.
Alexander Kowalski
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