FDP Dreieich stellt Konzept zu Innenstadt Sprendlingen vor. "Park & Shop kombiniert Förderung des Einzelhandels mit Verkehrsentlastung."
von FDP Ortsverband Dreieich

Zur Aufwertung der vor sich hin darbenden Innenstadt Sprendlingens mangelt es an konkreten, umsetz- und finanzierbaren Konzepten. Die FDP Dreieich hat deshalb einen Vorschlag für die Entwicklung der Innenstadt erarbeitet, den wir nun parlamentarisch auf den Weg bringen wollen.

Das Konzept hört auf den Namen "Park & Shop" und kombiniert die Förderung des lokalen Einzelhandels mit der Verkehrsentlastung von Frankfurter und Offenbacher Straße.

Durch die Eröffnung der Querspange Nord ergibt sich für die Stadt Dreieich jetzt erstmalig die Möglichkeit, auf der unteren Frankfurter- und unteren Offenbacher-Str. eine neue Einbahnstrassenregelung einzuführen.
Die FDP Dreieich erhofft sich durch das neue Konzept eine Aufwertung der Sprendlinger Innenstadt, die Besucher und Anwohner zum Einkaufen, Spazieren und Verweilen animieren wird.

Gleichzeitig werden einige der heute bestehenden Verkehrsprobleme in Sprendlingen gelöst. Bei einer erfolgreichen Belebung des Einzelhandels in Sprendlingen ist auch mit einem positiven Effekt für die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt zu rechnen.
Durch breite Fussgängerwege wird Raum geschaffen für Cafes, Gastronomie, Sitzbänke, Fahrradständer, Begrünung usw. Das neue Konzept „Schrägparken“ verbessert das Parkplatzangebot und führt auch optisch zu einer freundlicheren bzw „urbaneren“ Parkplatzsituation. Der Eindruck einer Durchgangsstrasse wird reduziert.

Mit Hilfe der neuen Einbahnstrassenregelung erhofft sich die FDP Dreieich auch eine deutliche Aufwertung der Offenbacher Strasse als Einkaufstrasse. Breite Fussgängerwege werden auch dort zu mehr Kunden und dadurch zu mehr Einzelhandel führen. Das gesamte Einzelhandelsangebot in der Sprendlinger Innerstadt wird spürbar aufgewertet. Die Fahrradwegsituation in Sprendlingen könnte spürbar verbessert werden.
Der Sprendlinger Verkehr Richtung Norden kann zielgerecht auf die A661 geleitet werden und durch die neue Querspange Nord in Richtung Neu–Isenburg. Der direkte Anschluss an die A661 dürfte auch in Neu-Isenburg zu einer Reduzierung des Durchgangsverkehrs führen. Durchgangsverkehr von Egelsbach und Langen nach Neu-Isenburg wird vermehr die Route über die A661 nutzen.
Das Verkehrsproblem an den „Obi Kreiseln“ wird reduziert. Durchgangsverkehr wird nur noch von Sprendlingen Nord und Ost sowie von Buchschlag produziert. Für die heute bestehenden Buslinien wir es nur geringen Bedarf für Veränderungen geben. So ist möglicherweise eine Verlegung der Umsteigestation „Sprendlingen Mitte“ in die Nähe des neuen Rathaus notwendig. Jedoch würde dies auch mehr der „Mitte“ Sprendlingens entsprechen und zu keiner bedeutenden Beeinträchtigung des Busservices führen.
Die Umsetzung des neuen „Einbahnstrassenkonzepts“ kann, nach der üblichen kurzen Probephase, am Anfang kostengünstig durch Fahrbahnmarkierungen eingeführt werden. Eine bauliche Verbreiterung der Bürgersteige kann so Etappenweise und analog mit dem bereits vorliegenden Bebauung und Sanierungsplan der Stadt für die Offenbacher und Frankfurter Strasse koordiniert werden. Somit werden die Kosten für die Umsetzung des Einbahnstrassenkonzepts gering gehalten und denoch ein besseres Umfeld für die Bürger, den Einzelhandel und für eine verbesserte Gewerbesteuereinnahme für die Stadt Dreieich geschaffen.



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