„Kaufmännisch betrachtet für die Stadt unsinnig.“ FDP Dreieich gegen Bebauung Heckenborn.
von FDP Ortsverband Dreieich

Die Fraktion der FDP Dreieich wird in der Stadtverordnetensitzung vom 20.4.2010 die Bebauung des Heckenborn ablehnen.

„Neben den ungelösten städtebaulichen Problemen, wie Baustellenverkehr und Verkehrsbelastung der Anwohner“ so die FDP Dreieich „muss auch die Kosten-/Nutzen-Frage Beachtung finden. Und die Antwort auf diese Frage fällt eindeutig negativ aus.“

Vor allem stört sich die FDP an dem Risiko, dass unveräußerbare Grundstücke nach Ablauf der Frist an die Stadt zurückgehen. Nach Überzeugung der FDP kann jedoch eine rasche Vermarktung zu gewinnbringenden Preisen nicht erwartet werden, so dass im Ergebnis mehr Verlust zu erwarten ist als bei einer jetzigen Beendigung des Projektes.

Darüber hinaus kritisiert die FDP Dreieich
- die erheblichen Kosten, die ganz oder teilweise nicht in die Erschließungskosten einrechenbar sind, und daher nicht umgelegt werden können, sowie
- die zu erwartende zusätzliche Steigerung der Erschließungskosten durch zeitliche Verzögerung.

„Mit kaufmännischer Vernunft betrachtet macht das Projekt keinen Sinn“ so die FDP Dreieich. „Aufgrund der Vertragsgestaltung kann die Stadt nicht so lange warten, bis sie die Preise bekommt, die sie braucht, um einen Überschuss zu erzielen.“

Das Fazit der FDP Dreieich: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.