Nach dem das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) eine Veränderung oder Optimierung der geplanten Südumgehung im Rahmen des Planfeststellungs-verfahrens abgelehnt hat, bleiben die wesentlichen Bedenken des FDP-Ortsverbandes bestehen.
Seitens des ASV wurden leider alle Änderungswünsche, die von der Stadtverordnetenversammlung in Ihrer Stellungnahme am 1. April 2009 formuliert wurden, abgelehnt.
Die derzeitige Planung der Südumfahrung Buchschlag-Sprendlingen beinhaltet, nicht nur aus Sicht der FDP, erhebliche Mängel, insbesondere in Bezug auf den Lärmschutz entlang weiter Teile der Trasse. Abgelehnt wurde vom ASV auch die in der Stellungnahme geforderte Querung der Bahngleise durch eine Unterführung anstelle einer Überführung. Die Begründung des ASV ist insbesondere bei der Ablehnung der Unterführung nicht nachvollziehbar, da mit der Beschaffenheit des Bodens argumentiert wird. Etwa 500 m weiter östlich ist eine Tieferlegung der geplante Trassen für das ASV unverständlicherweise kein Problem.
Zwar hat die Antwort des ASV Klarheit darüber gebracht, dass im Falle einer Realisierung des Straßenbauvorhabens von der Stadt Dreieich keine Ablösesumme für die Errichtung der zusätzlichen Anschlussstelle an der A661 und die Verfüllung der derzeitigen Brücke an der Trift zu zahlen wäre. Dies kompensiert jedoch keinesfalls die übrigen vorgebrachten wesentlichen Einwendungen und Bedenken der Stadt. Die FDP Dreieich ist weiterhin der Überzeugung, dass die vorliegende Planung zum Bau der Südumfahrung Sprendlingen-Buchschlag gravierende Mängel beinhaltet und in dieser Form auch keine Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung bekommen darf.

Alexander Kowalski